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CemeCon Info Aktuelles Präzision in der Zahnrad-Fertigung

Präzision in der Zahnrad-Fertigung

Beschichtete Wälzfräser für Präzision in der Zahnrad-Fertigung -
Extrem bissig durch Hochleistungsbeschichtung


CemeCon erweitert Kapazitäten und optimiert Prozesse

Kurz blitzen die Zahnreihen auf, bevor sie sich in ihr Opfer bohren... Was klingt, wie aus einem Horrorfilm, geschieht täglich in Produktionshallen auf der ganzen Welt: Nämlich dann, wenn Wälzfräser beispielsweise Anlasserkränze für den Einsatz in Automobilen oder Zahnräder in Hochleistungsgetrieben fertigen. Mit Schichtwerkstoffen des Beschichtungs-
experten CemeCon aus Würselen behalten diese Wälzfräser auch noch lange ihren Biss.


Weltweit werden jährlich bis zu zwei Milliarden Zahnräder hergestellt und in Getrieben verbaut. Derartige Stückzahlen sind nur durch entsprechende Fertigungsorganisation und hervorragende Werkzeuge, sprich Wälzfräser, zu realisieren. Denn bei Drehmomenten von Oberklasse-Automobilen jenseits der 700 Nm sind zum Teil komplexe Geometrien verlangt, die in höchster Präzision gefertigt sein müssen: Schaltpräzision und Laufruhe sind Bedingungen und dort verzeihen die Nutzer nicht den kleinsten Fehler. Auch bei der Zerspanung solcher Hightechgetriebe sind reduzierte Fertigungszeiten Bedingung. Dazu werden in der Produktion Vorschub und Schnittgeschwindigkeit erhöht, was enorme Anforderungen an Werkzeug und Beschichtung stellt. Hochleistungsschichtwerkstoffe wie HYPERLOX® von CemeCon bringen genau dort den Vorsprung, wo standardbeschichtete Werkzeuge schon längst an "Zahnausfall" leiden.


Sputtern für glatte Oberflächen

HYPERLOX® und HYPERLOX® BLUE zeichnen sich durch hohe Härte und Zähigkeit bei gleichzeitig exzellenter Haftung aus. Mit HYPERLOX® sind Trocken- oder Nassbearbeitungen mit nur einer Beschichtung möglich. Darüber hinaus bietet HYPERLOX® BLUE eine einfache Verschleißerkennung durch den blauen Farbton. Das besondere Merkmal dieser Hochleistungsschichtwerkstoffe ist, dass die Sputtertechnologie von Ceme Con eine homogene Schichtverteilung an Zahnfuß, -kopf und -flanke bewirkt. Das macht die Nachbearbeitungen der Zahnräder, wie Schleifen oder Honen, weitgehend überflüssig. So entstehen extrem genaue Werkzeuge mit engsten Toleranzen für beste Zerspanergebnisse. Durch das auf das Wälzfräsen angepasste Beschichtungssystem, das ebenfalls eine an das Verzahnen angepasste Vorbehandlung umfasst, optimiert CemeCon schon seit Jahren die Zerspanung von Zahnrädern.


Enorme Nachfrage an Beschichtungsservice

Im Laufe des Jahres 2004 entwickelte sich die Anlieferung von Wälzfräsern für den CemeCon Beschichtungsservice in eine höhere Größenordnung. Sie machte es erforderlich, die Kapazitäten auszuweiten und bestehende Prozesse noch weiter zu optimieren. Waren bisher für jeden Wälzfräser zehn manuelle Operationen notwendig, konnte durch ein neues Raumkonzept die Anzahl auf drei reduziert werden. Das Konzept ist verbunden mit der Auswahl eines geeigneten Krans sowie der Konstruktion verschiedener Hebevorrichtungen. Vor dem Hintergrund, zirka 500 Werkzeuge pro Woche zu beschichten und die Durchlaufzeiten zu verkürzen, hatte CemeCon eine Vielzahl weiterer Aufgaben zu bewältigen. So mussten höhere Strahl-, Reinigungs- und Entschichtungskapazitäten geschaffen werden, um die Vorbehandlung und Beschichtung von Wälzfräsern zu optimieren.

Das Resultat ist eine vollintegrierte Produktionslinie, die in unmittelbarer Nähe zur Entschichtung alle Arbeitsoperationen rund um die Wälzfräser abwickelt. Sternförmig um einen neuen Kran sind die Strahlanlagen sowie eine zusätzliche Reinigungsanlage angeordnet. Direkt angeschlossen ist der Beschichtungsbereich, wo zwei neue CC800/9®XL den Beschichtungsservice für Wälzfräser weiter anheizen.



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